Es entsteht ein einzigartiges Kompetenzzentrum zur wissenschaftlichen und experimentellen Untersuchung von Missionstechnologien.
Friedensfördernder Journalismus in den (Post-)Konfliktregionen Libanon und Afghanistan
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt »Media for Peace« (M4P) verfolgt das Ziel, Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, um mit einem Journalismus, der innovativ, nachhaltig und ethisch orientiert ist, in Kriegs- und Konfliktregionen konfliktsensitiv, deeskalierend und friedensfördernd tätig zu sein.
Das Projekt konzentriert sich dazu auf zwei spezifisch ausgewählte Länder: Afghanistan und den Libanon. Afghanistan ist ein Land mit aktiven Kampfhandlungen, der Libanon dagegen eines im Post-Konflikt-Status. Die Fokussierung auf diese beiden Länder ermöglicht eine vergleichende Vorgehensweise vor allem im Hinblick auf stattfindende Stabilisierungs- und Friedensprozesse. Methodisch werden zum einen Leitfadengespräche geführt, zum anderen Informationen aus sozialen Netzwerken wie beispielsweise Twitter analysiert. Unter Nutzung von Big-Data-Methoden und künstlicher Intelligenz können sowohl Themenentwicklungen ausgewertet als auch Desinformation erkannt werden. Auf Basis der Forschungsergebnisse wird eine journalistische Plattform für konfliktsensitiven, deeskalierenden und friedensfördernden Journalismus entwickelt und evaluiert, die sowohl von zivilgesellschaftlichen als auch militärischen Akteuren zur Friedensförderung in Konfliktregionen nutzbar sein wird.
Projektstart/-laufzeit: 01.01.2021 bis 31.12.2024
Projektbeteiligte
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Universität der Bundeswehr München Prof. Dr. Gabi Dreo Rodosek |
Universität der Bundeswehr München Dr. Nils vor dem gentschen Felde |
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Universität der Bundeswehr München Prof. Dr. Annika Sehl |
Universität der Bundeswehr München Volker Eiseler, Dipl.-Inf. |
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Universität der Bundeswehr München Prof. Dr. Stephan Stetter |
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